Wer mich kennt, weiß: ich mag Kuchen. Egal ob Blech-, Obst-, Schüttel- oder Rühr- ich stoße keinen Kuchen von meinem Dessertteller. Im Büro bin ich deshalb schon als eine Art „Kuchen-Rambo“ verschrien, der jeden Mitarbeiter unter Androhung von roher Gewalt dazu inspiriert, ganz von selbst auf die Idee zu kommen, einen Einstands- oder Geburtstagskuchen mitzubringen.
Wenn es allerdings auf meinen eigenen Geburtstag zugeht, bekomme ich Backpanik. Es ist nicht so, dass ich nicht gern backe. Es ist noch nicht mal so, dass die Dinge, die ich backe, entsetzlich schmecken würden (mal abgesehen von diesem einen Mal, als ich „KL“ für Kilo statt Kaffeelöffel hielt). Aber optisch? Frage nicht!
Mein weltberühmtes DIN A4-Keks verließ damals wenigstens nicht meine eigenen vier Wände, aber unvergessen bleibt der Blick meiner Verwandten, als ich ihnen bei einer großen Geburtstagsfeier eine in stundenlanger, hochkomplexer Backprozedur fabrizierte Erdbeer-Schoko-Kokos-Torte servierte, die dann nach Abnehmen der Form vor den Augen aller Anwesender mit einem lauten Schmatzgeräusch in alle vier Himmelsrichtungen auseinanderfiel. Noch heute sehe ich sie vor mir, die mitleidigen Blicke auf meinen Kuhfladesken Matschhaufen: „Aber schmecken tut sie wunderbar!“ - ein Desaster.
Woran das Optikproblem meiner Backwaren liegt, konnte ich bislang noch nicht feststellen. Nachdem ich ein militanter „Nach-Rezept-Backer“ bin, gibt es bei mir nicht zu viel Mehl oder zu wenig Zucker – alles wird bis aufs Gramm genau mit meiner Eduscho-Haushaltswaage portioniert. Nur manchmal lasse ich ein paar unwichtige Details außer Acht. Was kann es schon für einen Unterschied machen, ob man die Creme „über dem Wasserbad aufschlägt“ oder einfach kurz durch den Werbegeschenk-Mixer jagt? Und die Butter wird auch in der Mikrowelle „handwarm“!
Eines Fehlers bin ich mir also nicht bewusst und deswegen werde ich mir auch das nächste Mal, wenn vor mir wieder mal ein trauriger, missgebildeter Teigklumpen liegt, einfach sagen: Auf die inneren Werte kommt es an!
Wenn es allerdings auf meinen eigenen Geburtstag zugeht, bekomme ich Backpanik. Es ist nicht so, dass ich nicht gern backe. Es ist noch nicht mal so, dass die Dinge, die ich backe, entsetzlich schmecken würden (mal abgesehen von diesem einen Mal, als ich „KL“ für Kilo statt Kaffeelöffel hielt). Aber optisch? Frage nicht!
Mein weltberühmtes DIN A4-Keks verließ damals wenigstens nicht meine eigenen vier Wände, aber unvergessen bleibt der Blick meiner Verwandten, als ich ihnen bei einer großen Geburtstagsfeier eine in stundenlanger, hochkomplexer Backprozedur fabrizierte Erdbeer-Schoko-Kokos-Torte servierte, die dann nach Abnehmen der Form vor den Augen aller Anwesender mit einem lauten Schmatzgeräusch in alle vier Himmelsrichtungen auseinanderfiel. Noch heute sehe ich sie vor mir, die mitleidigen Blicke auf meinen Kuhfladesken Matschhaufen: „Aber schmecken tut sie wunderbar!“ - ein Desaster.
Woran das Optikproblem meiner Backwaren liegt, konnte ich bislang noch nicht feststellen. Nachdem ich ein militanter „Nach-Rezept-Backer“ bin, gibt es bei mir nicht zu viel Mehl oder zu wenig Zucker – alles wird bis aufs Gramm genau mit meiner Eduscho-Haushaltswaage portioniert. Nur manchmal lasse ich ein paar unwichtige Details außer Acht. Was kann es schon für einen Unterschied machen, ob man die Creme „über dem Wasserbad aufschlägt“ oder einfach kurz durch den Werbegeschenk-Mixer jagt? Und die Butter wird auch in der Mikrowelle „handwarm“!
Eines Fehlers bin ich mir also nicht bewusst und deswegen werde ich mir auch das nächste Mal, wenn vor mir wieder mal ein trauriger, missgebildeter Teigklumpen liegt, einfach sagen: Auf die inneren Werte kommt es an!
| Für den großen Hunger zwischendurch: das praktische DIN A4-Keks |
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