Salem besucht uns nahezu täglich, obwohl er uns nicht leiden kann. Im Gegensatz zu seiner Katzenkollegin Champagner (die leider wirklich so heißt) stürmt er nicht mit schreckgeweiteten Augen aus dem Garten, wenn wir uns im Wohnzimmer bewegen, sondern baut sich anklagend vor unserer Terrassentür auf. Er macht sich nicht die Mühe zu miauen, schließlich weiß er, dass ich innerhalb von 5 Minuten entzückt gurrend und mit einem monströsen Wurstrad bewaffnet die Tür aufreißen werde.
Kaum ist die Tür geöffnet, betritt er majestätisch sein Reich und würdigt weder mich noch die Wurst eines Blickes. Auf jegliche Streichelversuche reagiert er mit gerümpfter Nase und angeekeltem Blick. Neuerdings setzt er sich gerne auf unsere Couch, um sich ausgiebig zu putzen.
Und manchmal darf ich dann sogar im anderen Eck meiner Couch sitzen, während ich mein Wurstrad esse. Danke, Salem.
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| Ey Alda, was machst du auf meiner Couch?! |

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